Ganggrab von Hulbjerg

Das Ganggrab von Hulbjerg befindet sich im Süden der dänischen Insel Langeland auf der 15 m hohen Anhöhe Hulbjerg südlich des Fährhafens Bagenkop 200 m östlich vom Bauernhof Søgård. Das Ganggrab (dänisch Jættestue) wurde etwa 3300 bis 3200 v. Chr. während der Jungsteinzeit errichtet und gehört zu den nordischen Megalithanlagen der Trichterbecherkultur (TBK). Das Ganggrab ist eine Bauform jungsteinzeitlicher Megalithanlagen, die aus einer Kammer und einem baulich abgesetzten, lateralen Gang besteht. Diese Form ist primär in Dänemark, Deutschland und Skandinavien, sowie vereinzelt in Frankreich und den Niederlanden zu finden. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.

Die rechteckige Kammer liegt in einem komplett mit Randsteinen eingefassten Rundhügel von etwa 20 Meter Durchmesser. Sie misst 6 cheap water bottles,5 × 2,0 Meter und wird von 13 Tragsteinen begrenzt fuel belt 4 bottle. Drei der ursprünglich fünf Decksteine der Kammerdecke sind noch original. Die restlichen beiden wurden 1961 mittels Granitbalken ergänzt. Der Kammerboden besteht aus Steinplatten. Am Südende der Kammer teilen aufrecht gestellte Platten ein Quartier ab.

An zwei Stellen des mit fünf Metern recht langen und niedrigen aber für Anlagen dieser Art ungewöhnlich breiten Ganges befinden sich Türrahmen- und Schwellenstein thermos insulated drink bottle. Am Gangende liegt ein großer, flacher Stein, der wahrscheinlich als äußerer Verschlussstein gedient hat.

In dem Quartier und im inneren Teil des Ganges fand man bei der in den frühen 1960er Jahren erfolgten Ausgrabung Keramik gym fanny pack, Feuerstein und Bernstein, sowie große Knochenhaufen von 36 Erwachsenen und 17 Kindern. Im Gang lag ein Schädel, der Spuren einer Trepanation aufweist. Ein Backenzahn mit einer Bohrung deutet, falls dies nicht post mortem geschehen, auf die älteste bekannte Möglichkeit einer Zahnbehandlung.

Das Großsteingrab liegt auf öffentlichem Areal und ist ganzjährig zugänglich. Die Funde sind im Langelands Museum in Rudkøbing ausgestellt.

Koordinaten: